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Tuesday, April 29, 2014

HAPPY 1ST BIRTHDAY, LE MÊME CONTRAIRE!









Himmel herje, wie die Zeit vergeht! So ziemlich genau vor einem Jahr starteten wir das Projekt "Le Même Contraire", trauten uns, die Liebe zur Mode und zur Schrift auf eine für alle sichtbare visuelle Plattform zu manövrieren. Es liegt Herzblut in dieser Website, mal mehr, mal weniger. Bereut haben wir es keinen Moment, wenn die Zeit auch gelegentlich Mangelware war, um uns intensiver um das Schätzchen zu kommen. Wir freuen uns wie Bolle, dieses Projekt gestartet zu haben :)


Happy Birthday to us!


Liebsten Dank an unsere treuen Leser, an all die süßen Kommentarschreiber, an unsere Sponsoren und Kooperationspartner, an die Fotografen hinter der Kamera (♥) und natürlich an Mr. Programmierer, der seine Le Même-Aufgabe zwar als Babysitting beschreibt, dem wir aber nichtsdestotrotz wahnsinnig viel verdanken (jaja, HTML-Horst und so). Wir wissen das zu schätzen, Dima!

Was waren eure Highlights, was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Alles Liebe,
Célina & Bianca





Thursday, March 6, 2014

Recipe Thursday: Scharfer Gurken-Lassi [VEGAN]


Der Vorteil als Studentin sein Kleingeld im Einzelhandel (noch besser natürlich in einem Bioladen) zu verdienen, besteht definitiv darin, ständig top informiert zu sein (zunächst wollte ich "en vogue" schreiben, aber so modetechnischassoziert... neeee dat passt leider eher nicht). Da sich die Kunden liebend gern über irgendwelche Lebensmittelskandale, die neusten überteuerten Kochbücher von Vegan-Guru Attila Hildmann in ihrer Einzelheit oder diverse Verdauungsstörungen auslassen, fällt das Thema gerne auch auf das Wetter (komischer Zusammenhang, is aber so!). 

Wetter? Genau! Egal wie es bei euch fernab des Ruhrgebiets werden soll, hier wird auf hochsommerliches Klima spekuliert (von 14 bis 20 Grad war alles dabei). Bedeutet für mich: einen Elektrogrill für den unfertigen Balkon besorgen, den Balkon irgendwie einigermaßen wohnlich gestalten und die Winterküche zumindest fürs Wochenende verbannen. 

Temperaturen oberhalb der 5 Grad-Grenze? Wir Deutschen sehnen uns nach Erfrischungen, nach etwas Leichtem, das nicht so schwer im Magen liegt. Da wir das hier alles nicht zum Spaß machen, folgt selbstredend der ultimative Leserservice. Es ist Recipe Thursday, es wird Sommer ehhh Frühling: Zeit für einen superleckeren supergesunden supererfrischenden und supertollen Gurken-Lassi mit Chili! (genau, dieses ayurvedisch indisch exotische Joghurtgetränk)! Und ich setze noch eine Schippe drauf: Heute gibt es sogar die vegane Variante! Ich weiß, ich weiß: ganz schön super ;-)

Genießt das Wetter (oder fahrt wie Célina in den Schnee)!
Liebst, 
Bianca

Veganer, Scharfer Gurken-Lassi:

Zutaten für 4 Gläser:
1 Schlangengurke
250 g Soyajoghurt ungesüßt
1/2 Knoblauchzehe, gehackt
1/2 Limette, den Saft davon
1 TL Ingwer
2 Chilischoten, getrocknet und gehackt
1 Msp Koriandersamen gemahlen
1 Msp Kardamon gemahlen
1 Msp Kreuzkümmel gemahlen

Sprudel

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Alles außer den Sprudel im Mixer fein pürieren (dabei drauf achten, dass die Dichtung vom Freund draufgepackt wurde. . Ehhm ja).
2. 1:1 mit Sprudel mischen. Mit Eiswürfeln und Strohhalm garnieren und genießen.

Tipp: Ohne Sprudel auch eisgekühlt toll als Suppe! Oder mit Wodka als Aperitiv ;-)





Monday, February 17, 2014

Inspiration Monday: Keep it tasty, keep it vegan.



Erinnert ihr euch noch an meinen letzten Post über gesunde/vegetarische Ernährung? Heute gehen wir einen Schritt weiter. Auch wenn mein Essverhalten keineswegs zu 100% vegan schreit, beschäftige ich mich bereits eine ganze Weile mit eben diesem "Lifestyle" (wir erinnern uns: in einem guten Modeblog muss ein gewisser Anteil an ätzenden Anglizismen vorhanden sein. Check!). Wieso ich euch mit diesem Thema nun nerven muss? Nun ja, ich werde es versuchen knapp zu halten. Wie bereits erwähnt, muss jeder für sich und seinen Körper selbst entscheiden, was genau er essen möchte - Belehrungen sind fehl am Platz und keineswegs meine Intention. Heute lasse ich Bilder sprechen, heute sollt ihr ganz visuell erkennen, wie vielseitig, bunt und spannend die vegane Küche sein kann. Ganz nebenbei tut man etwas für die Umwelt, für sein Wohlbefinden und eben auch für sein Gewissen (ja, auch Milch bedeutet Tierfolter). Tatsächlich ist es weniger kompliziert, als man denkt und macht zudem wahnsinnig Spaß, neue Dinge auszuprobieren. Versucht es einfach mal - wenn auch nur einen Tag in der Woche und entscheidet selbst, ob es eurem Körper gut tut. 

Ob ich es schaffe mich komplett vegan zu ernähren? Das weiß ich nicht und das ist auch nicht meine Intention. Ohnehin esse ich mittlerweile fast ausschließlich biologische Eier und Milchprodukte. Auf diese zu verzichten, könnte der nächste Schritt sein - muss es aber nicht. Fakt ist: Vegane Ernährung schmeckt, macht mir Spaß und tut mir gut. Mehr muss doch nicht gesagt werden, oder?

Ich wünsche euch eine hinreißende Woche, ihr Lieben :)
Be inspired!

Liebst,
Bianca

PS: Für alle die es interessiert: HIER findet ihr Pro-Argumente FÜR eine vegane Ernährung. Einfach mal auf dieses Thema einlassen - es wird euch nicht beißen ;)




Friday, February 7, 2014

Recipe Friday: O.M.G. - Nougatringe zum Dahinschmelzen



Pappalapapp! Das Leben ist eindeutig zu kurz, um auf das ein oder andere Leckerlie zu verzichten. Heute gibt kein "eat clean"-Gelaber, keinen frischen, pfiffigen Salat, sondern die pure Kalorie am Spieß - Naja, zumindest im Ring. Kennt ihr diese unverschämt leckeren gefüllten Nougatringe vom Bäcker? Habt ihr sie früher auch gelieeeeebt? Dann werdet ihr sicherlich begeistert sein (auch wenn die wirklich dicke Butter-Nougat-Fülling durch geschmolzenen Nougat ersetzt wurde - noch mehr Butter musste gestern nicht sein) :).

Eine kurze Anekdote zum Schluss: Der Zeitaufwand, insbesondere wenn ihr tatsächlich so viele kleine Ringe backen wollt, ist nicht zu verachten.. 

Allerdings muss man sie nicht unbedingt überreizen, indem man

a) die ganze Küche vollstellt

b) nach einer Weile den Boden zum Ausrollen zur Rate zieht (weil der Rest, bis auf die heiße Herdplatte komplett belegt ist)

c) man nur ein Backblech besitzt

d) sich mehr aufs Naschen, als aufs Backen konzentriert

e) dem Lieblongsmann gelegentlich Tee, Vitamine und Leckerchen zum Krankenbett aka Computer bringt

Macht Sinn, oder? ;)
Viel Spaß beim Nachbacken!

Liebst,
Bianca











Leckerste Nougatringe

Zutaten für circa 20 Stück:
250g Mehl
75g Zucker
1 TL Vanillepulver
125g Butter, weiche
1 Ei
100g Mandelstifte
400g Nougat zum Backen
250g Vollmilchkuvertüre
Mehl für die Arbeitsfläche

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Aus Mehl, Zucker, Vanillie, Butter und Ei einen Mürbeteig herstellen (nicht aufgeben, das dauert etwas länger als ein Rührteig ;)). Zu einer Kugel formen, diese in Folie einschlagen und ca. 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten (das intensiviert das Nussaroma).

3. Den gekühlten Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Ringe ausstechen (am besten mit Gläsern).

4. Die Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.

5. Nougat im Wasserbad schmelzen und die Ringe damit bestreichen. Mandeln darüber streuen. Nachdem die Ringe abgekühlt sind, die Kuvertüre schmelzen und die Ringe damit bestreichen.






Thursday, January 30, 2014

Recipe Thursday: Rote Beete-Carpaccio mit Birnen und Kürbiskernkrokant + ein fleischfreies Leben


Heute werden wir einmal ernst, liebe Leute. Eine lange Weile irrte die Idee umher, ein für mich elementares und sensibles Thema anzusprechen, dass möglicherweise auf eine wilde Diskussion treffen könnte (zumindest wäre dies zu 2939492% der Fall im bekannten Mecker-und-Mobbing-Kleiderkreisel-Forum ;)).

Da ich bisher ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte auf Le Même Contraire veröffentlicht habe, wird es unsere treuen Leser kaum überraschen, dass ich an dieser Stelle gern einige knappe, aber dennoch eindeutige Worte über die Beweggründe einer fleischlosen (nicht veganen!) Ernährung verlieren möchte. Selbstverständlich akzeptiere ich jede andere Meinung, möchte niemanden belehren oder bekehren, sondern lediglich aufklären, informieren und möglicherweise zum nachdenken anregen. Wir sind keine Professoren, keine Weltverbesserer, ich möchte den Blog nur als Plattform nutzen, um meine Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Um euch das ganze etwas schmackhafter zu machen, verbinde ich diese sensible Thematik mit einem wunderbarem umd superflottem Rezept, das vor allem bei Gästen immer sehr gut ankommt. Be inspired!


Jährlich werden in Deutschland xx Tiere brutal umgebracht, um den unfassbar hohen Fleischkonsum (xx kg pro Kopf im Jahr) zu decken, beziehungsweise den Forderungen der Menschen nachzugehen. Dabei steht vor allem eines im Fokus: der persönliche Profit! Für die einen spielt die Idee des größtmöglichen Gewinns die entscheidende Rolle, Achtung vor Tier und Natur tangieren diese Discountfleischriesen eher peripher. Auf der anderen Seite allerdings steht der Verbraucher, der wie immer das gleiche fordert: einen Spottpreis! Billig billig billig, viel viel viel! Gelegentlich findet sich sogar ein Depp, der für diesen Kurs sogar Qualitat fordert (und höchstwahrscheinlich stupiden Werbemaßnahmen à la "saftige Rindersteaks in sagenhafter Qualität für nur unglaubliche 9,99€! Schlagen Sie jetzt zu!!" Glauben schenkt). 

Fakt ist: eine gute Fleischqualität hängt von der Haltung und dem Futter ab. Fakt ist auch: so eine Haltung kostet Geld, deutlich mehr Geld. Wer dem Mythos "Hochwertiges, billiges Fleisch" (entdeckt ihr den Gegensatz?) also glaubt, der behauptet schätzungsweise noch immer, dass der Weihnachtsmann existiert. Ihr müsst jetzt stark sein: Dem ist NICHT so! Für gutes Biofleisch muss man nicht umsonst tiefer in die Tasche greifen (Achtung: Auch hier gibt es schwarze Schafe! Deshalb gerne zu Biohöfen fahren und mit eigenen Augen die Gegebenheiten begutachten!). 

Wenn man jetzt aber nicht auf Fleisch verzichten will, gleichzeitig aber nicht genügend Kleingeld für Qualität übrig hat? Verzichten! Nicht auf ewig, aber ein täglicher Fleischkonsum ist bewiesenermaßen weder gut für den Körper, noch für die Umwelt. Spart dieses Geld, auch wenn es noch so günstig erscheint - Kleinvieh macht auch Mist. Gönnt euch gelegentlich Qualität  - dann wächst auch der Respekt vor dem Tier, das Geschmacksempfinden und das Gefühl für WIRKLICHE Qualität.


Ihr seid stutzig geworden? Solche Worte von einer Vegetarierin? Wie bereits erwähnt, muss jeder für sich selbst entscheiden, was er ist. Punkt. Ich verurteile niemanden, rege nur zum Nachdenken an und schätze es sehr, wenn Leute, die unter keinen Umständen komplett auf Fleisch verzichten können, auf einen Bioschlachter zurückgreifen. Und dennoch gibt es genügend Gründe, weswegen man Vegetarier werden sollte. Aufgepasst! (Ich beziehe mich hier auf diese externe Quelle, da sie wunderbar alles zusammenfasst)

Der Gesundheit zuliebe

Wissenschaftliche Vegetarier-Studien zeigen, dass Vegetarier ein wesentlich niedrigeres Risiko haben, an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Allergie, Diabetes etc. zu erkranken. Industriell produziertes Fleisch enthält außerdem oft gefährliche Rückstände an Hormonen und Antibiotika.



Der Umwelt zuliebe
Die Exkremente aus der Massentierhaltung sind hauptverantwortlich für die Schadstoffbelastung vieler Gewässer. Der Wasserverbrauch bei der Fleischproduktion ist um ein vielfaches höher als bei der Produktion von pflanzlicher Nahrung. Es werden 20.000 Liter Wasser benötigt, um 1 kg Fleisch herzustellen, aber nur 50 Liter Wasser für 1 kg Weizen. Jährlich werden hundertausende Quadratmeter Regenwald vernichtet, um darauf Tiere für den Verzehr zu züchten.



Fleisch essen heißt Nahrung verschwenden
Um 1 kg Fleisch zu produzieren, werden zwischen 7 und 16 kg Getreide an Tiere verfüttert. Allzu oft kommen Futtermittel wie Soja aus wirtschaftlich armen Ländern in denen Menschen nicht genug zu essen haben. Durch den ungezügelten Fleischkonsum in den reichen Industriestaaten bewahrheitet sich leider das Sprichwort: "Das Vieh der Reichen, frisst das Brot der Armen!"

Fleisch essen kommt uns teuer
Tierische Nahrungsmittel sind nur scheinbar billig. Um ihre unrentable Produktion aufrecht zu erhalten, muss sie mit hunderten Millionen an Steuergeldern subventioniert werden.



Genießen macht Freude
Ein wahrer Genießer isst sicher nicht nur gerne mit dem Mund, sondern auch mit den Augen und dem Herzen. Jedem feinfühlenden, verantwortungsvollen Menschen schmeckt es sicher besser, wenn seine Mahlzeit nicht Elend, Qual und Tod über andere Lebewesen bringt.


Puuuuh - ein Mammutpost! ;)

"Die Unwissenheit ist wie das Schweigen eine wunderbare Freistatt; sie schützt vor jeder Empörung, jedem Widerwillen und jedem Protest des Gewissens."

Viel Spaß mit dem Rezept und einen hinreißenden Tag noch für euch :)
Liebst, 
Bianca



Rote Beete-Carpaccio mit gebratenen Birnen, Kürbiskernkrokant und Feldsalat

Zutaten für 4 Personen:
3 rote Beeten (gekocht, vakuumiert)
2 Handvoll Feldsalat
1 Birne
1 Handvoll Kürbiskerne
30 ml Wasser
50 g Zucker

Dressing:
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
1 TL Balsamico (evtl auch Creme)
1 TL Senf, scharf
Salz
Pfeffer

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, Wasser und Zucker hinzugeben und karamellisieren. Wenn das Wasser verdampft, die Kerne auf einem Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

2. Birnen entkernen, schälen und Spalten schneiden. Mit etwas Öl in der zuvor zum Karamellisieren benutzten Pfanne von allen Seiten anbraten.

3. Rote Beete in superfeine Scheiben schneiden (also nicht so wie ich ;)). Dafür eignet sich eine Schneidemaschine oder ein Hobel. Auf einem Teller drappieren.

4. Für das Dressing die Schalotten fein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen.

5. Feldsalat waschen, evtl unten den "Strunk" entfernen und auf dem RoteBeeteCarpaccio anrichten. Mit dem Dressing beträufeln.

6. Warme Birnen danebenliegen und das Kürbiskrokant drüberbröseln.

Et voilà - bonne appetit!





Thursday, January 9, 2014

Recipe Thursday: Schnelles & gesundes "Bircher Müsli"



Man solle bitte nicht meinen, nur weil mein letzter Recipe Post gefühlte 5 Jahre zurückliegt, würde ich den Pizzalieferservice meinen eigenen Kochkünsten vorziehen - keineswegs. Gekocht wird quasi täglich, mal mehr, mal weniger aufwendig und doch arbeitet der natürliche Feind eines jeden Foodbloggers gegen mich (und damit meine ich ausnahmweise NICHT die böse böse Müdigkeit): das Licht. Verdammt ja! In den sonst von mir so geliebten Wintermonaten, herrschen zu späterer Abenbrotstunde eben bescheidene Helligkeitsverhältnisse, die mich leider leider nur zu häufig davon abhalten, euch unsere deliziösen Köstlichkeiten zu präsentieren. Schließlich werden auch einigermaßen nette Fotos von uns erwartet, oder? Eben! 

Auch wenn der liebe graue Januar uns derzeit nicht mit Heiterkeit zur Vormittagsstunde beglückt, zeige ich euch heute unser derzeitiges Lieblingsfrühstück. Ein gesundes Leckerchen nach "Bircher Müsli"-Art. Da auch vor uns diese elendigen guten Vorsätze nicht Halt gemacht haben, wurde erneut (zum 23478829383. Mal) der Versuch gestartet, etwas gesünder zu futtern, sich bewusster zu genießen und statt des berühmten "P&P"s (Pizza & Pommes) sehr viel eher einen frischen Salat oder auch die berühmtberüchtigten Vollkornprodukte zu wählen. Aber gern doch! Dieses Frühstück kommt ganz ohne Zucker aus, brilliert durch seine Variationsmöglichkeit, geht ratzefatz, lässt sich am Abend zuvor vorbereiten, ist ziemlich gesund und dabei unheimlich lecker. Hatte ich erwähnt, dass es unglaublich lecker ist? Die Kombination aus fettarmem Naturjoghurt, geraspeltem Apfel, Weintrauben, gehackten Mandeln, Vollkornhaferflocken und einigen Sultaninnen gibt euch viel Kraft für den Tag und macht euch verdammt satt. Grüntee dabei und einem gesunden Start in den Tag steht nichts mehr im Wege (außer ihr selbst) - Probiert's doch mal aus :)



Zutaten für 4 Personen:
500 g Naturjoghurt (0,1% Fett)
1 Handvoll Haferflocken, großes Blatt
1 Handvoll Mandeln, grob gehackt
1 Handvoll Weintrauben, halbiert
1 Apfel, geraspelt (alternativ eine Birne)
1 kleine Handvoll Sultaninnen (oder Rosinen oder Cranberries)

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Alles vermengen.
2. Abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. 
3. Nach Wunsch mit frischen Trauben garnieren.

Et voilà - bonne appetit!

Liebst,
Bianca






Thursday, December 19, 2013

Recipe Thursday: Vanillekipferl-Trüffel + Mandel-Pralinés



Weihnachten... Zeit der Besinnlichkeit, der Liebe, des Schenkens und des Zusammenkommens. Bla bla bla, aber eben auch die perfekte Zeitkulisse um sich mal so richtig ordentlich bei Nachbarn und Bekannten einzuschleimen und zu prahlen, wie aufmerksam man doch ist und was man so Geiles drauf hat. Hehe. Naja, zumindest geht es um den Ansatz, anderen eine selbstgemachte Freude zu verschenken. Nächstenliebe und so. Easy oder? Da die Gesellschaft leider leider entschieden hat, dass selbstgemalte Mandalas zu verschenken, ein Privileg der 5-7 Jährigen ist (Pah!) begibt sich Fräulein B leicht angepieselt in die Küche. Klar, son schickes Mandala wär bestimmt der Knaller gewesen, aber ausnahmsweise zügel ich den Rebellen in mir und zaubere etwas, das wohl allgemeinen Anklang finden will. Geschenke aus der Bella Cucina - aber hallo! Bitte einmal kitschig Weihnachten rufen und wir haben den perfekten Füllstoff für Cellophan-Tütchen.  Was auf der Liste steht? Haute Cuisine. Ehm zumindest klingt es hochkompliziert. Dass sich dahinter einfachstes Handwerk gepaart mit etwas Restverwertung steckt, muss man ja nicht unbedingt an die große Glocke hängen - hauptsache et schmeckt, wa? Selbstentworfene Anhänger dran und der Beschenkte ist beeindruckt. Garantiert!


Here we go!

Vanillekipferl-Kokos-Trüffel

Zutaten:
ca. 300 g Vanillekipferl (eure Reste halt)
100 g weiße Schokolade
eine Handvoll Kokosraspel

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Weiße Schoki im Wasserbad schmelzen. Vanillekipferl fein bröseln (am besten im Gefrierbeutel und dann mit ner Pfanne drauf hauen. Gaaaanz feste!). Beides vermengen und kalt werden lassen.
2. Zu Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen.



Zartbitter-Gebrannte Mandel- Pralinés

Zutaten:
1 Handvoll Gebrannte Mandel (selbstgemacht oder vom Weihnachtsmarkt)
100g Zartbitter Schokolade
etwas Zimt

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Zartbitter Schoki im Wasserbad schmelzen. Gebrannte Mandeln hacken und die Form damit auskleiden. 
2. Mit Schokolade ausfüllen und 1 Std im Tiefkühl trocknen lassen. Heraustrennen und genießen!

Et voilà bonne appetit!


Liebst,
Bianca
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GEWINNSPIELAUSLOSUNG: Die Lederclutch hat gewonnen..... KRISTY K.! Herzlichen Glückwunsch, bitte schicke mir deine Adresse, damit ich die hübsche Tasche so schnell wie möglich an dich schicken kann :)

PS: Eigentlich handelte es sich tatsächlich um ein Recipe THURSDAY, nur leider wollte Blogger mich den Beitrag nicht editieren lassen, wodurch die Hälfte fehlte :/ Aber heuteee hats geklappt! Ich wünsch euch allen tolle Weihnachtstage :)










Thursday, November 28, 2013

Recipe Thursday: Bratapfellikör + 100. POST!!!



Erst Kekse, dann ein Rotkohlsüppchen und jetzt auch noch ein weihnachtlich anmutendes Likörchen? Es ist jetzt nicht unbedingt so, als wäre ich dieses Jahr ganz besonders früh in Weihnachtsstimmung, aber guter Ding brauchst schließlich Weile (oder so ähnlich). Und dieses alkoholhaltige Leckerchen möchte halt etwas länger in Ruhe reifen (geht es uns nicht allen so?!). Es schmeckt nicht nur wunderbar weihnachtlich und köstlich, sondern eignet sich hervorragend als Präsent und heizt, Alkohol sei Dank, die Stimmung auf der stupiden betrieblichen Weihnachtsfeier durchaus an. 

Oder aber die Stimmung auf einem Jubiläum! Jubiläum? Jawollo, wir feiern hier gerade unseren 100. Post und sind stolz wie Bolle. Vielen lieben Dank an all unsere Leser, die fleißig kommentiert, uns nette Worte hinterlassen haben und uns den Spaß an diesem Projekt vergrößern. Als Dankeschön gibt's bald endlich ein Gewinnspiel - versprochen.

So, jetzt aber genug gequatscht - Was euch jetzt noch davon abhält ein großes Weckglas und die paar Zutaten zu besorgen? Eben, da gibts nix. Auf gehts, husch husch :) Party, Party!




Zutaten für 1 L:

4 kleine säuerliche Äpfel (z.B. Cox)
3 Stangen Zimt
2 Sternanis
1 Vanillestange (Mark und Schote)
1 Bio-Zitrone, den Abrieb
300 g brauner Rohrzucker
700 ml Korn oder Obstler

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Äpfel mit Hilfe eines Entkerners vom Innenleben befreien (liebe Studenten: sollte ihr ähnliches, wie ich, nicht besitzen: Ein Messer tut's aus. Dat passt schon!). Im vorgeheizten Ofen bei 200°C circa 5 Minuten backen.
2. Zimt, Anis und die Vanilleschote hinzugeben und 10 Minuten weiterbraten.
3. Nun wird in ein heiß ausgespültes, sterilisiertes Weckglas geschichtet: Äpfel, Gewürze, Vanillemark, Zitronenabrieb, Zucker und anschließend mit Korn auffüllen.
4. Etikettieren und 2-4 Wochen stehen lassen. Wohl bekomm's!

[Zur Vollständigkeit halber noch ein wichtiger Link, den ich euch nicht vorenthalten möchte (wir haben hier schließlich so eine Art Vorbildfunktion, und Alkohol ist halt auch böse buhuuu)]



Liebst,
Bianca






Thursday, November 21, 2013

Recipe Thursday: Feines Apfel-Rotkohlsüppchen mit Thymian-Maroni




Naaaa schon in Vorweihnachtsstimmung? Nicht? Das können wir ändern, denn dieses Rezept schmeckt nach WEIHNACHTEN PUR! Rotkohl? und Suppe? Urghs! Tatsächlich können die wenigsten diese Kombination mit ihrem Geschmacksgewissen vereinen - zu Unrecht, denn die Kombination aus gutem Tiefkühlrotkohl (Sorry, meine Kindheit hat mich Iglo-technisch geprägt - den frischen oder gar den aus dem Glas bekomme ich kaum herunter!) leicht säuerlichen Äpfeln, ordentlich in Butter gebratenen Zwiebeln und Lebkuchengewürz sorgen bei diesem weihnachtlichen Rezept für Jubelschreie vom Feinsten - hallelujah. Garniert man das ganze mit in Thymianbutter geschwenkten, frisch gerösteten (so schmecken sie einfach am besten!) Esskastanien, ist eine perfekte Vorspeise für das Weihnachtsessen geboren und auch auf dem Brunchbuffet am ersten Advent (in Planung ihr Lieben!) macht dieses wunderbar violetteSüppchen sich hervorragend. Ihr glaubt mir nicht? Probiert es aus! Ruckizucki geht dat - jawollo!


Zutaten für 4 Personen:
500g Iglo Tiefkühl-Apfelrotkohl
4 kleine Kartoffeln
1 Apfel (z.B. Holsteiner Cox)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
ordentlich Butter Butter
1,5 L Gemüsebrühe
1 TL Lebkuchengewürz
Salz, Pfeffer
2 Handvoll Esskastanien (wer will auch vakuumierte)
etwas Thymian
nach Belieben etwas Schmand

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Ofen vorheizen. Maronen einschneiden und bei 200°C circa 20-30 Minuten rösten.

2. Knoblauch und Zwiebeln fein würfeln. In Butter ordentlich anschmoren. Kartoffeln und Äpfel schälen und in Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben und kurz anbraten. Den Rotkohl und das Lebkuchengewürz hinzugeben und kurz mitbraten.

3. Mit Brühe aufgießen und bei mittlerer Hitze circa 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend fein pürieren und nach Wunsch (um die Suppe wirklich fein zu bekommen) durch ein Sieb passieren.

4. Butter mit Thymian und Salz in einer Pfanne zerlassen. Die Esskastanien noch heiß (sonst lösen sie sich nicht) schälen, klein schneiden und in der Thymianbutter schwenken. Mit Schmand garnieren.

Alternative: 
Vegan: Butter durch Öl ersetzen und statt des Schmands direkt Mandel- oder Sojasahne mitverkochen. 
Fleischfresser: Einen gebratenen Entenspieß dazu servieren.

Et voilà - bon appetit! 

Liebst,
Bianca





Thursday, November 7, 2013

Recipe Thursday: Walnuss - Karamell - Schoko - Preiselbeer - Cookies


Kennt ihr dieses Gefühl, diese Sehnsucht den Duft frisch gebackener Köstlichkeiten in der Nase spüren zu wollen, die Lust, einen ersten Bissen in den krossen und noch warmen Keks zu wagen? Gerade wenn es draußen kälter und nasser wird, verspüre ich das Bedürfnis kleine Kalorienmonster in den Ofen zu schieben und anschließend mit einer Tasse Tee unter der Kuscheldecke auf dem Sofa diese zu mümmeln. So richtig Krümelmonster - Like. Merkt ihr was? Richtig! Temperaturen unter 10 Grad, Dauerregen im Ruhrgebiet und das "ImDunkelnausdemHausgehenundimDunkelnzurückkehren"-Phänomen - es ist November und um mich auf meinen Lieblingsmonat Dezember einzustimmen, werden die einfachsten Keks-Rezepte ausgekramt, die auch nach einem 11-Stunden-Uni-Tag im Halbtod-Modus gelingen. Was man dazu noch sagen muss? Mhmmmmmnnn soso gut und soso easy!!


Kennt ihr das eigentlich - kurze Rezepttitel aus Prinzip unsympathisch und uninteressant finden zu müssen? Einen einfachen Schokokuchen zu backen, vermeide ich nicht nur aufgrund der Tatsache, dass ich nicht so der Schoko-Pur-Typ bin, sondern eben auch, weil es unfassbar unspektakulär klingt. Einen Schoko-Zimt-Traum mit Sauerkirschen und Orangen-Grand-Marnier-Vanille-Kompott würde ich hingegen jederzeit probieren. Bescheuert? Aber sicher doch! So hat eben jeder seine Laster.



Wie steht's mit euch? Ist bei euch das ganze Jahr Advents- Plätzchenzeit, oder beginnt eure Sucht auch monoton steigend mit den fallenden Temperaturen? ;-)



Zutaten für 3 Bleche
270 g Mehl
1/2 Pk Backpulver
1 TL Salz
250 g Butter, weich
250 g Zucker
2 Eier
Vanillepulver

80g Haferflocken
80 g Dinkelvollkornmehl
80 g Preiselbeeren (Glas)
80 g Choco Crossies Caramel
50 g Walnüsse, gehackt

(nach Belieben austauschbar durch Cranberries, Rosinen, Schokolade, andere Nüsse, Kokosflocken, Daim, und und und)

Schritt für Schritt zum Glück:
1. Mehl, Backpuler und Salz vermengen. Butter mitButter mit Zucker und Vanille sehr schaumig schlagen und das Ei hinzugeben. Verrühren.

2. Mit einem Teigschaber die Mehlmischung vorsichtig unterheben, sodass gerade ein Teig entsteht. Restliche Zutaten hinzufügen und vermengen.

3. Walnussgroße Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft) circa 10 Minuten backen.

Vorsicht: frisch aus dem Ofen sind sie noch weich. Nach dem Abkühlen genießt man hingegen superleckere Kekse, die außen Kross und innen schön weich sind :-)


Liebst,
Bianca

PS: Die Rezeptinspiration habe ich wieder einmal von meinem Lieblingsblog der wunderbaren Joanna gemoppst - ist klar, oder? klick!