Showing posts with label Lifestyle. Show all posts
Showing posts with label Lifestyle. Show all posts

Tuesday, April 29, 2014

HAPPY 1ST BIRTHDAY, LE MÊME CONTRAIRE!









Himmel herje, wie die Zeit vergeht! So ziemlich genau vor einem Jahr starteten wir das Projekt "Le Même Contraire", trauten uns, die Liebe zur Mode und zur Schrift auf eine für alle sichtbare visuelle Plattform zu manövrieren. Es liegt Herzblut in dieser Website, mal mehr, mal weniger. Bereut haben wir es keinen Moment, wenn die Zeit auch gelegentlich Mangelware war, um uns intensiver um das Schätzchen zu kommen. Wir freuen uns wie Bolle, dieses Projekt gestartet zu haben :)


Happy Birthday to us!


Liebsten Dank an unsere treuen Leser, an all die süßen Kommentarschreiber, an unsere Sponsoren und Kooperationspartner, an die Fotografen hinter der Kamera (♥) und natürlich an Mr. Programmierer, der seine Le Même-Aufgabe zwar als Babysitting beschreibt, dem wir aber nichtsdestotrotz wahnsinnig viel verdanken (jaja, HTML-Horst und so). Wir wissen das zu schätzen, Dima!

Was waren eure Highlights, was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Alles Liebe,
Célina & Bianca





Tuesday, April 1, 2014

Home Story: Copper in the air


Tatsächlich - ich wage es. Einige Zeit musste ich mit mir ringen, mich fragen, ob ich euch wirklich mitnehmen soll in mein trautes Heim. Die eigenen vier Wänden zu präsentieren, kein großes Ding eigentlich, das darf man (also der Leser) mittlerweile auf jedem zweiten Blog bestaunen. Und doch ist es ein Einschnitt in die Privatsphäre, wir machen und angreifbarer, transparenter, als ohnehin bereits.

Wieso ich es dennoch wage? Neben Mode und Kochen (zu dem Thema sollte auch mal wieder was kommen, wa?) gehört eben auch die große Spielwiese der Inneneinrichtung zu meinen heimlichen Favoriten. Typisch Mädchen genieße ich den Gang in ein (bezahlbares) Deko-Geschäft genauso wie die obligatorische Shopping-Runde bei den Herren Hennes und Mauritz. Das ständige umräumen, umdekorieren, verändern und entwickeln stellt für mich einen riesigen Spaßfaktor dar, gleichzeitig genieße ich es so sehr, eine für uns angenehme Wohnsituation zu kreieren - ganz nach unserm (oder hauptsächlich meinem - das Lieblungsmännchen lässt mich glücklicherweise machen) Geschmack.

Wer Le Même Contraire fleißig verfolgt, weiß, dass bereits vor einigen  Wochen dieser eine, überall allgegenwärtige Trend auch in unsere Köpfe kam. Zunächst nur virtuell in einer imaginären "Haben-Wollen"-Collage an unserem geliebten Inspiration Monday und, eine H&M- und Spraydosen-Bestellung später, nun auch im eigenen trauten Heim: Die Farbe Kupfer.

Doch wie das mit Trends so ist, die Frage, ob sich der ganze Kupfer-Heckmeck bei uns langfristig durchsetzt, kann ich euch gern bereits beantworten: Nein. Es ist ganz nett derzeit, der Versuch etwas Farbe in die Bude zu bekommen, ist geglückt. Das Experiment der großen schwarz-weiß Liebe zu entkommen, wird jedoch scheitern. Denn auch wenn es mir in diesem Moment gefällt, freut sich mein Kopf schon wie wild auf die nächste geplante Veränderung. Und die soll schlichtweg minimalistisch werden.  Ach und schwarz-weiß.

Welches Farbkonzept dominiert eure Buden? :)

Liebst,
Bianca











Tuesday, March 11, 2014

Wer sagt Moonboots sind out?




Kennt ihr sie noch? Diese dicken Treter, die damals zum Repertoire jeder fürsorglichen Mutter gehörten um ihr Kind liebevoll zu quälen? Genau, die Rede ist von Moonboots.
Wenn mir jemand vor zehn Jahren gesagt hätte, dass ich an dem heutigen Tag freiwillig damitzum Après Ski gehe – Niemals, unmöglich. Aber der Tag ist gekommen und ich habe tatsächlich Gefallen an ihnen gefunden. Vielleicht liegt es aber auch an den unzählige Pailletten, die den ..dezenten Lackschuh bedecken.
Klischee und zu kitschig? Nicht mit einer einfachen Skigarnitur - ohne viel Schnick Schnack.

Warm halten sie auf alle fällt, was jedoch bei einer Termperatur von fast 10 Grad auf dem Berg fast überflüssig ist. Brutzelnderweise sende ich euch aus dem sonnigen Süd Tirol nicht nur ein paar Knipser zum Thema Skioutfit sondern auch aller liebste Grüße und Skiheil! :-)

Eure Célina

-------------------------------------------

PS: Den Gutschein von CandySwing im Wert von 17€ hat gewonnen... *trommelwirbel*:
Strick Wusel (Kerstin We). Herzlichen Glückwunsch :-) Bitte melde dich per E-Mail bei uns oder direkt bei Alexandra von CandySwing!




























Moonboots: Strauss Innovation l Skianzug: Bogner l Brille: Promod

Monday, March 10, 2014

Inspiration Monday: Auf nach Balkonien!


Bevor wir im letzten Jahr die für uns perfekte Wohnung suchten, klärten wir zuvor ab, welche Eigenschaften das neue Heim unbedingt mitbringen sollte (Dachterasse, 150qm, Meerblick, Aufzug, weißer Dielenboden, 3m-hohe Decken... das Übliche eben!). Neben der Innenstadtlage (darf man unser Ruhrpottdorf überhaupt -stadt nennen?) waren wir uns einig, dass es unbedingt eines Balkons oder einer Terasse bedarf. Nicht etwa zum rauchen, aber als Kinder des Spießbürgertums der klischeehaften Gesellschaft, sind das Männchen und ich eben mit Garten aufgewachsen und so ohne die Möglichkeit, sich auch mal draußen aufhalten zu können, sollte es eben nicht sein. Punkt. (Auf den weißen Dielenboden konnte ich noch verzichten ;-))

Sommer 2013: Innenstadt und Balkon - check! Der Lieblingsmann und ich haben unsere optimale Wohnung gefunden und genießen jeden Moment - aaaaaaber eben noch nicht auf einem wunderschönen Balkon (nicht, weil wir einfach nicht raus gehen, sondern weil er eben noch nicht schön ist - capisce?). Unsere nächste Baustelle heißt also "Schaffe eine Balkonien-Oase vom Feinsten. Am liebsten mit Anbau." Gesagt (noch nicht) getan. Zur Inspiration für uns und für all die Balkonliebhaber da draußen gibt es zum frühlingshaften Wochenanfang einige Bilder verschiedener Balkone. Vielleicht ist ja auch euer Traum-Outerieur (also das Gegenteil von Interieur, draußen also - ihr wisst schon!) Be inspired and enjoy! Ich wünsche euch eine hinreißende Woche :-)

Liebst,
Bianca





{source}

Sunday, March 2, 2014

Picture Inspiration LMC: Sunday



Es gibt einen Tag in der Woche, der ist und bleibt einfach wie er ist. Der Sonntag.
Ausschlafen, Frühstücken und Zeitschriften im Bett und eine große Portion Faulheit. Noch schöner wird es, wenn man die Liebsten dann noch verwöhnen kann. Kaffe und Kuchen am Nachmittag, ganz nach der Tradition. Deswegen gibt es heute einen kleinen Inspirationspost zu dem sonntäglichen Kaffeeklatsch.
Für alle Anti-Karnevalisten - Nein, wir haben Karneval nicht übersprungen. Der entsprechende Beitrag dazu folgt in naher Zukunft.
Aber ernst einmal gibt's nur Blümchengedeck und Ikea-Servierten zu sehen. Und damit wünsche ich euch einen entspannten Sonntag :-)

Eure Célina





Cardigan: C&A / Schuhe: Liebeskind / Kleid: Camden Marked in London / Kette: Omas Schmuckkiste

Wednesday, February 26, 2014

Aus braun mach' blond: Der Haarfarbeentferner von ColourB4



Keine Sorge - Le Même Contraire wird NICHT zum Beauty-Blog mutieren.  Dafür haben wir a) keinen wirklichen Plan von korrekter Kosmetik und b) eigentlich überhaupt keine Ahnung à la Youtube-Vloggerinnen. Nö. Das bisschen Konturieren, was man sich irgendwann mal mittelmäßig abgeguckt hat und die Aussage "Oh ein Naturkosmetikprodukt - das wird schon gut für meine Haut sein!" werden wir euch kaum als "Wir haben mega den Plan, macht uns das nach" verkaufen können.  Und wenn wir noch so viel Muckefuck dazu schreiben.

Aaaaber über ein Thema möchte ich dennoch berichten, da es meine persönliche Erfahrung betrifft und möglicherweise dem ein oder anderen aus der (Farb-) Patsche helfen könnte. We will see!


Wie der treue Leser bereits weiß, bedeutet Le Même Contraire soviel wie der gleiche Unterschied. Eine riesige Unterschiedlichkeit sind definitiv die Haare. Während Célina mit einer prächtigen langen, dicken, lockigen, gesunden, naturbraunen Mähne angeben kann (Frechheit!), befinden sich auf meinem Kopf... Fussel. Wenn mans genau nehmen will dünne, straßenköterblonde, kaputte Spaghettihaare, die die ewige Färberei und das nachlässige Nichtkuren sichtlich nicht verkraftet haben. Resultat? Letzten Sommer kamen die dünnen Dinger auf Boblänge ab, nachdem sie eine radikale Platinblondierung für den Abiball über sich ergehen lassen mussten... An Silvester 2013 war es dann soweit. Die heitere Aussage "Och, vielleicht stehen mir dunkelbraune Haare auch ganz gut?" wurde zur Realität und der Kauf einer Intensivtönung in "Hot Chocolate" machte das Unglück perfekt. (Anm. d. Red.: Tut es nicht Mädels, tut es nicht!! Eine Intensivtönung ist eine Coloration, die sich nicht rauswäschst, sondern verblasst.). Pfui, das ist nun wirklich nicht mein Ding. Her mit der blonden Farbe, bitte. Eine Woche später beim Frisör dann die Hiobsbotschaft: "Nö, mal eben drüberblondieren is' nicht. 2 Monate rauswachsen lassen und dann wenige blonde Strähnen reinziehen.. Ach und grün sind die Haare auch- das geht nie nie wieder raus!" Tja was soll ich sagen..

Einen Monat Haardepressionen später und ich traute mich Onkel Google um Rat zu fragen - und siehe da: Es gibt einen Ausweg! Und dieser nennt sich ColourB4 Haarfarbeentferner. Ab mit der Packung (erhältlich bei Rossmann für knappe 13 €) zum Frisör und anfragen. "Neeee also das ist nix! Das kann nicht funktionieren". Aha. Egal! 284729482 gelesene Erfahrungsberichte später stand ich da. Mit alten Klamotten und der Entschlossenheit es wenigstens zu probieren.





Die Haare wurden frisch gewaschen und geföhnt. Wie bei einer Farbe werden zwei Komponenten in einer Applikatorflasche gemischt und dann drauf aufs Haar. Urgsh. Wie bereits im Interner gelesen, stinkt das Zeug bestialisch nach Schwefel und gelegentlich kam mir wirklich der Gedanke, das Experiment abzubrechen und mich über die Balkonabsperrung zu hängen und frische Luft zu inhalieren.  Puuuh. Aber wie sagt man so schön? Wer blond sein will, muss leiden. Aha.
Weiter im Kontext. Einwirkzeit.. und ausspülen. Und zwar unfassbar lange! 10 Minuten stand ich unter der heißen Dusche, die Hand fährt kontinuierlich durch die Haare um jar alles herauszuspülen (das wurde gefühlte 283728 Mal auf der Gebrauchsanweisung erwähnt - irgendwas wird dran sein). Eine Farbschutzlösung drauf und das ganze nocheinmal. 10 Minuten spülen.  Ihr denkt, das reicht? Nix da! Nochmal das Schutzzeugs drauf und erneut 5 Minuten spülen. Und spülen.. Wie sich meine Haare anfühlen? Klebrig, verknotet und eklig. Die kriege ich doch nieeeee wieder durchgekämmt. Also die gute Full Repair Intensiv Kur von John Frieda draufgeknallt und siehe da: samtig weich. Aus der Dusche hinaus - endlich! Die Haut ist purpur gerötet, die Brause kälter zu stellen, wäre schließlich zu einfach gewesen, wa? Der erste Blick in den Spiegel: Die Haare sind heller, selbst im nassen Zustand. Ich kann es kaum erwarten und muss sofort das Ergebnis der trockenen Haare sehen. Es wird geföhnt (Antrocknen lassen? Hitzeschutzsspray? Heute nicht.) Erneuter Blick in den Spiegel. Ein Strahlen. Ja Leute. Bianca ist wieder blond. Und wieder happy!


Der Ton ist mittelaschblond. Nicht wunderschön, aber eben besser. Ein Spiegelbild mit dem verhassten Samsung S4 Mini - auf dem Foto wirken sie irgendwie heller. Egal. Whatsapp auf, Kontakt Mama auswählen und senden. Die Antwort folgt sofort. "Sie ist es wieder. Super!♥" Ja, ich bin es wieder. Nicht perfekt, aber wer ist das schon?

Liebst,
Bianca

PS: Noch bis Samstag läuft unser CandySwing-Gewinnspiel, bei dem ihr einen tollen Schmuckgutschein gewinnen könnt :) Ganz ohne den Folgmirsonstfressichdich-Bedingungs-Müll!




Wednesday, February 19, 2014

Fashion Special Zürich



Liebe Freunde der Reiselust,
Ich darf euch heute, nach einem wundervollen Aufenthalt in Zürich mein revulotionäres Fazit mitteilen: Reisen bildet.
Floskel? Mag sein. Aber Tatsache ist, das man hinterher einfach immer schlauer ist. 
Stellt euch einmal vor, ihr suche ein ganz bestimmtes paar Schuhe. Und ihr bekommt sie nur an einem bestimmten Ort. Ihr seit nicht nur fest davon überzeugt, dass sie bequem sind, sondern auch, dass sie wahrlich gut zu euch passen. Schließlich ist euch der Fehler unterlaufen und ihr habt sie mal ausversehen anprobiert. Ihr kennt das - zu spät. 
Jetzt nehmt ihr sogar viel Aufwand in Kauf, diese blöden Schuhe zu finden. Das Ende vom Lied - ihr findet sie nicht. Oder sie finden euch nicht.
Und jetzt kommt die unglaubliche Weißheit: Und dann entdeckst du eine Eventualität, die sich immer mehr zur Wahrscheinlichkeit, bis hin zur Überzeugung entwickelt. Und dir ist plötzlich völlig klar, dass es sich einfach nicht lohnt diese blöden, hochgelobten Schuhe zu suchen. Noch nie gelohnt hat.
Am Ende des Tages freust du dich einfach mehr denn je auf ein einfaches paar bequeme Sneakers. Denn die sind nicht nur verlässlicher, sondern auch dankbar dafür, dass du sie zu deinem Begleiter machst.
Nichts desto trotz - wo man andere Dinge auf Listen streicht - steht nun ein neuer Name auf der Liste meiner Lieblingsstädte. Und passend dazu, ein paar Lieblingsfotos!
Genug des Geredes, lasset es scrollen!

Eure Célina












Sunday, February 9, 2014

Alle Märchen sind nur Träume von jener heimatlichen Welt, die überall und nirgends ist.



Die Sonnenstrahlen umrahmten ihr Gesicht, weniger porzellananmutend, viel mehr dominierte eine vornehme Blässe, die verriet, dass die trübe Jahreszeit bereits seit einigen Monaten präsent war. Da saß sie, berauscht von der Stille des Waldes, die Haare verweht in der frischen Brise, welche so allgegenwärtig war. "Ruhe", dachte sie und sog die Luft tief ein. Ihr Blick wanderte an den zahlreichen Birken vorbei, die mit ihren maroden weißlichen Rinden etwas märchenhaftes erzählten, eine Geschichte der Zuversicht und Unsterblichkeit, hinweg zum bunten Laub auf dem Boden. Es war nicht mehr von solch goldener Pracht, wie noch im Herbst, ein gräulicher Schleier überzog den Anblick getrockneter Blätter, die knirschten, sobald man seinen Fuß zwischen ihnen rührte. Dennoch war es wunderschön, wunderschön an einem Ort, der so verlassen, wie glückselig wirkte. Besinnlichkeit, fernab des Trubels, fernab des Lärms und der pulsierenden Menschheit, die es nicht wagten, zu verweilen. Verweilen wie damals, als Zeit keine Rolle spielte. Als Zeit noch so unendlich erschien. Als Zeit noch kein Maß, sondern eine Chance war. Der perfekte Ort um sich treiben zu lassen, um Gedanken abzuschütteln und bei sich selbst zu sein. Sorgenlos. Zufrieden. Wie im Märchen eben.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntagabend, mit schönen Gedanken, bevor die Unruhe der nächsten Woche wieder beginnt. (Ohne sinnlose First-World-Problems à la "Klausurenwoche", "Haardepressionen" oder "Bizepswachstum", die mich derzeit quälen.) Zur Ruhe, zu sich selbst kommen, auf die guten Dinge besinnen und Kraft tanken. Genießt euch und eure Lieben so oft wie möglich. Denn nur darum geht es wirklich.

Liebst,
Bianca










Monday, January 20, 2014

Inspiration Monday: Casual Coffeehouse Outfit


"Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee: 
erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee."
 Alexandre Dumas (1802 - 1870), (père, der Ältere), französischer Bühnenautor

----------------------------------------------------------------------------

Meine Liebe zur Mode begann bereits in den frühen Kindheitstagen. Noch heute erzählt meine liebe Mutter mit Vorliebe, dass es mir bereits mit Beginn meiner Fähigkeit zu sprechen, ein Genuss war, ihr jeden Morgen zu diktieren, was das kleine Fräulein B bitteschön anziehen mag. Ohne wenn und aber. Und sei es ein Sommerkleidchen mit dicker Strumpfhose im tiefsten Winter. Mademoiselle wünscht eben, was Mademoiselle wünscht - ohne Widerworte. Das ist nun gut 18 Jahre her. 

Mein deutlich sensibilisierteres Stilempfinden und das genaue Abschätzen von Ästhetik hingegen wurde mir erst wenige Jahre zuteil, nämlich während meiner Zeit in England. Fasziniert vom englischen Streetstyle, von der Lässigkeit, Kreativität und Selbstverständlichkeit mit völlig unterschiedlichen Stilen etwas Außergewöhnliches zu kreieren, wuchs mein Interesse an schöner Mode bis ins Unermessliche. Ebenso wie die Wertschätzung eines schönen Coffee-Shops (nein, nicht die Amsterdam-Version, ich rede in der Tat von einem schicken Café.). Es war ein Genuss, stundenlang in einem der zahlreichen Cafés in England zu sitzen, einen Cappuccino und Blueberrymuffin nach dem anderen zu vernichten (kam meiner Figur natürlich seeeeehr zu Gute...) und dabei entspannt mit dem Gegenüber zu tratschen, ein Buch zu lesen oder aber sich dem lieben Laptop zu widmen. Im Hintergrund ruhige Rhythmen, eine schöne Melodie, die man daheim wohl kaum hören würde, sie in diesem Augeblick jedoch aufgrund ihrer erzeugenden Atmosphäre nicht missen möchte. 

Eine gemütliche Alternative hier in Deutschland zu finden, gehört nicht zu den leichtesten Aufgaben. Insbesondere dann nicht, wenn man sich fernab von Berlin, von irgendwelchen Szenevierteln oder eben auch ein ganzes Stück entfernt des beliebten Dortmunder Kreuzviertels befindet. WENN man allerdings endlich DAS optimale Café gefunden hat, stehen den entspannten Stunden nichts mehr im Wege. Ganz gleich ob man ein Vermögen für den überteuerten doppelten Espresso Macchiato zahlt - hier geht es um Genuss. Lediglich um den Genuss und das Gefühl des Abschaltens. 

Was man außer einem guten Kaffee (in meinem Fall übrigens gern einen fettfreien großen Cappuccino mit extra Espresso und ohne Kakaopulver) und einem entzückenden Interieur noch benötigt? Ein adäquates Outfit. Einzige Vorraussetzung: Die Bequemlichkeit. Schließlich gibt es nichts schlimmeres, als ein Kleid, bei dem man bald zu ersticken scheint, als einen Rock, der beim nächsten Frühstücksmuffin möglicherweiße reißen könnte oder einer feinen weißen Bluse, die nach einem Tropfen Kaffee sofort in die Reinigung muss? Richtig. Dat bringt nix. Meine Favouriten? Ein superentspannter, kuscheliger Sweater, eine gemusterte, weitere Hose (gerne im Harem-Stil!), wenige Accesoires und gut ist. Aufbrezeln können wir uns Samstag Abend im Club.

Wie steht ihr zu den süßen, teuren Kaffees? Könntet ihr wie ich Stunden dort verbringen? :)

Liebst,
Bianca


[all by Aupie ]



und für alle, die nicht wie ich dem Reggae verfallen sind die ihre eigene Coffee Lounge zuhause genießen wollen, hier die passende musikalische Untermalung ;)


Monday, January 13, 2014

Inspiration Monday: Unconventional Wedding Pictures


Bereits seit Silvester schlummern diese Bilder in meinem Archiv und die Frage nach dem "Zeig ich das überhaupt auf meinem Blog?" war allgegenwärtig, als ich diese Fotos betrachtete. Nein, meine bessere Hälfte und ich haben uns nicht gedacht, eine Hochzeit kurz vor meinem Zwanzigsten wäre doch eine besonders komische Idee. Viel eher war es die Umsetzung für meine liebe Freundin Hannah, die im Rahmen ihrer Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau, eine imaginäre Wedding-Planner-Firma (Wedding4You) auf die Beine stellte und uns um einige Bilder bat. Als Mensch, (der nicht nein sagen kann) der seinen Freunden liebend gern einen Gefallen tut, zögerten wir nicht lange und schwuppdiwupp entstanden diese Bilderchen bei meinem Papa am Arenholzer See in Schleswig-Holstein. Die Aufgabe eine "etwas andere" Hochzeit darzustellen war nicht so das Problem, da die traditionellen Heiratsuniformen sich nicht gerade in unseren Kleiderschränken tummelten und somit die etwas unkonventionellen Alternativen herhalten mussten. 

Langes Kleid? Vokuhila ist irgendwie eher im Kleiderschrank Trend! 
Schicke Hose? Eine hübsche Baggy ist doch viel bequemer schicker. 
Farbgebung? Weiß, schwarz und: tadaaa - bordeaux! Wir sind ja nicht von gestern und somit findet ihr den Farbtupfer sowohl in meinen Megaheels, in meinen Handschuhen sowie in der Fliege des guten Männchens. 
Brautstrauß? Wir werfen lieber mit Zebra-Käppis (wegen weil unkonventionell und so)!
Noch fragen? ;)

Die Fotos sind wirklich Herzstücke, lieben Dank an den Fotografen aka Schwager in Spe und natürlich an mein Schätzchen, der das ganze Prozedere so fein über sich hat ergehen lassen ♥

In dem Sinne eine inspirierende und wunderschöne Woche, ihr Halunken.
Liebst,
Bianca














Bianca: 
dress: NoName from Madrid || heels: JustFab || clutch: Cubus || 
hat: Bijou Brigitte || gloves/bracelets: H&M || necklace: NoName

P: 
pants/coat: H&M || fly: Vintage || glasses: RayBan || 
shirt: Theo Wormland || cap: reell