"Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee:
erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee."
Alexandre Dumas (1802 - 1870), (père, der Ältere), französischer Bühnenautor
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Meine Liebe zur Mode begann bereits in den frühen Kindheitstagen. Noch heute erzählt meine liebe Mutter mit Vorliebe, dass es mir bereits mit Beginn meiner Fähigkeit zu sprechen, ein Genuss war, ihr jeden Morgen zu diktieren, was das kleine Fräulein B bitteschön anziehen mag. Ohne wenn und aber. Und sei es ein Sommerkleidchen mit dicker Strumpfhose im tiefsten Winter. Mademoiselle wünscht eben, was Mademoiselle wünscht - ohne Widerworte. Das ist nun gut 18 Jahre her.
Mein deutlich sensibilisierteres Stilempfinden und das genaue Abschätzen von Ästhetik hingegen wurde mir erst wenige Jahre zuteil, nämlich während meiner Zeit in England. Fasziniert vom englischen Streetstyle, von der Lässigkeit, Kreativität und Selbstverständlichkeit mit völlig unterschiedlichen Stilen etwas Außergewöhnliches zu kreieren, wuchs mein Interesse an schöner Mode bis ins Unermessliche. Ebenso wie die Wertschätzung eines schönen Coffee-Shops (nein, nicht die Amsterdam-Version, ich rede in der Tat von einem schicken Café.). Es war ein Genuss, stundenlang in einem der zahlreichen Cafés in England zu sitzen, einen Cappuccino und Blueberrymuffin nach dem anderen zu vernichten (kam meiner Figur natürlich seeeeehr zu Gute...) und dabei entspannt mit dem Gegenüber zu tratschen, ein Buch zu lesen oder aber sich dem lieben Laptop zu widmen. Im Hintergrund ruhige Rhythmen, eine schöne Melodie, die man daheim wohl kaum hören würde, sie in diesem Augeblick jedoch aufgrund ihrer erzeugenden Atmosphäre nicht missen möchte.
Eine gemütliche Alternative hier in Deutschland zu finden, gehört nicht zu den leichtesten Aufgaben. Insbesondere dann nicht, wenn man sich fernab von Berlin, von irgendwelchen Szenevierteln oder eben auch ein ganzes Stück entfernt des beliebten Dortmunder Kreuzviertels befindet. WENN man allerdings endlich DAS optimale Café gefunden hat, stehen den entspannten Stunden nichts mehr im Wege. Ganz gleich ob man ein Vermögen für den überteuerten doppelten Espresso Macchiato zahlt - hier geht es um Genuss. Lediglich um den Genuss und das Gefühl des Abschaltens.
Was man außer einem guten Kaffee (in meinem Fall übrigens gern einen fettfreien großen Cappuccino mit extra Espresso und ohne Kakaopulver) und einem entzückenden Interieur noch benötigt? Ein adäquates Outfit. Einzige Vorraussetzung: Die Bequemlichkeit. Schließlich gibt es nichts schlimmeres, als ein Kleid, bei dem man bald zu ersticken scheint, als einen Rock, der beim nächsten Frühstücksmuffin möglicherweiße reißen könnte oder einer feinen weißen Bluse, die nach einem Tropfen Kaffee sofort in die Reinigung muss? Richtig. Dat bringt nix. Meine Favouriten? Ein superentspannter, kuscheliger Sweater, eine gemusterte, weitere Hose (gerne im Harem-Stil!), wenige Accesoires und gut ist. Aufbrezeln können wir uns Samstag Abend im Club.
Wie steht ihr zu den süßen, teuren Kaffees? Könntet ihr wie ich Stunden dort verbringen? :)
Liebst,
Bianca
[all by Aupie ]
und für alle, die nicht wie ich dem Reggae verfallen sind die ihre eigene Coffee Lounge zuhause genießen wollen, hier die passende musikalische Untermalung ;)


So wie Du das beschreibst.... ich stelle es mir einfach herrlich vor, so in einem Cafe, einfach mal abzuschalten... Leider hatte ich das schon lange nicht mehr.. aber durch Deine Beschreibung, hab ich fast schon selbst im Cafe gesessen... und das am liebsten in dem Pastell-aprikot färbenden Outfit von rechts oben... So fühl ich mich richtig gut! Vielen Dank für diesen kurzen Ausflug ♡
ReplyDeleteHerzliche Grüße
isonca
Pastel elephant, ich liebe die Teile :o)
ReplyDeleteSehr cool zusammengestellt.
Liebste Grüße
Sabrina :*
Tolle Outfits :)
ReplyDeletemarakssn.blogspot.com ♥